Ob Blähton, Liapor, Leca, Klimapor, im Grunde bezeichnen diese Namen allesamt das gleiche: Blähton nämlich.
Liapor, Leca und Klimapor sind die Markennamen verschiedener Hersteller, und Blähton ist deren Oberbegriff. Wie entsteht der Baustoff Blähton? Kalkarmer Ton wird gemahlen, granuliert und bei knapp 1200 Grad im Drehrohrofen gebrannt. Die organischen Bestandteile verbrennen, und die Zuschlagsstoffe und der Ton blähen sich zu kugelförmigen Körnern auf. Die Oberfläche der Blähtonkügelchen ist dann gesintert. Diese Blähtonkügelchen werden als Zuschlagstoffe für unsere Wandelemente verwendet.
Ein typisches Innenwandelement besteht dann z.B. aus den folgenden Bestandteilen: 70% Blähton, 20% Kies und 10% Zement. Der Zement, bzw. die Zementschlämme ist dan auch für die graue Farbe der Blähton-Wandelemente verantwortlich. Wer seine Rohbauwände nicht in grau mag, kann die eingefärbte Version bestellen. Die Wandelemente werden dann im Produktionsprozess mit einem rötlichen mineralischen Pigment versehen, so dass die fertigen Wände dann in einem in einem rötlichen Farbton geliefert werden, der den Ton-Charakter der Wände hervorhebt.
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